Artikel-Schlagworte: „Japan“

Heut morgen gegen 7.30 waren wir schon munter, also hab ich mich auch gleich entschieden mit dem Zug gegen 9 von Hamburg nach Dresden zu fahren. Über Berlin war ich nach reichlich 4 Stunden auch schon da und dat Vilmchen hat mich netterweise vom Hauptbahnhof abgeholt.

Nach einem Begrüssungs-Becks mit Cherrie und einer leckeren deutschen Kartoffelsuppe mit Wienerwurst bin ich dann kurz vor 16 Uhr bei Regen in Richtung Zittau (mit kurzem Zwischenstop in Cunewalde).

Deutschland is ja toll…. aber ich glaub ich wöllt‘ doch lieber nochmal nach Japan. Hier is alles so normal 🙁

Egal, war nen geiler Urlaub. Japan kann ich jedem nur wärmstens ans Herz legen. Eine Herbstreise hab ich für mich schon beschlossen, vielleicht dann nächstes Jahr. 😀

Nunja, Urlaub vorbei 🙁

Bei strömendem Regen sind wir heut morgen von unserem „Hotel-Boss“ netterweise zur Nippori-Station gefahren worden, von wo aus es via Express-Zug zum Narita-Airport ging. Der von uns anvisierte Flieger nach München hatte auch noch 2 tolle Plätze in der Eco frei, die Business war leider voll 🙁 Also haben wir uns in die Mittelreihe gequetscht und gut 20 Stunden Tageslicht genossen. Netterweise hat uns die Chef-Stewardess noch paar Naschis und nen Kulturbeutel aus der Business zukommen lassen, das machte die unbequeme Reise etwas erträglicher. Gegen 18.30 sind wir dann in MUC gelandet und von da aus weiter nach HAM geflogen.

Mit etwas Futter (Tip: kein Sushi in DE kaufen wenn man grad aus Japan kommt, egal wie lecker das vorher gewesen sein mag) sind wir dann in Maiks Butze. Kein Jetlag, toll 😀

Heut ist nun unser (erster?) letzter Tag in Tokyo. Da die Wetterfee Regen orakelte sind wir also fix bei bewoelktem Himmel im trockenen zum Tenno (Imperial Garden), haben kurz gewunken und sind dann nochmal nach Akihabara. Dort haben wir noch ein paar Anime-Shops besucht und Maik hat erfolglos den „Gebrauchte-Schulmaedchen-Schluebber“-Automaten gesucht. 😉

Im einsetzenden Regen sind wir dann zum Shopping noch einmal nach Shibuya gefahren, „Shibuya-Crossing“ mit Regenschirmen war noch spektakulaerer. Im Starbucks haben wir den Leutchen noch beim ueber die Strasse gehen zugeschaut und dann ist Maik nach Shinjuku („Das Herz Tokyos“) und hat da geguckt und getan.

Ich bin nochmal nach Electric-City und hab unter anderem noch tolle Anime-Statuetten in Schulmaedchen-Uniform gekauft.

Gegen 6.30pm haben wir uns dann zum Abschiedssushi aufgemacht in Richtung des Lokals, was uns schon 2x hat abtreten lassen. Diesmal durften wir aber und haben auch gleich fuer knapp 7000 Yen gefuttert. Mjamm. 😀

Nun noch fix gepackt, geduscht und am Rechner das daheim gebliebene Volk ueber die letzten Tage informiert und dann wars das mal.

Morgen gehts dann auf den Airport. 🙁

Heute bruchen wir auf zu einem Besuch der ehemaligen Kaiserstadt Nikko. Los gings wieder mal wieder mit 40min Shinkansen fahren, er hoerte auf denn Namen Yamabiko, und weiter 45min mit dem Ruckelzuckel-kansen nach Nikko. Dort nei in den naechsten Bus und nuff uff 1269m ueber diverse Serpentinen und tolle Ausblicke zum Chuzenji-See. Dort oben gabs nen spektakulaeren Wasserfall zu bestaunen, den Kegon-Fall. Mit 97m Höhe ist er einer der drei höchsten Wasserfälle Japans und für seine zahlreichen Selbsttötungssprünge berüchtigt. Vor unsere Linse traute sich an diesem Tag aber keiner 😀

Nach ner recht annehmbaren Nudelsuppe in nem Souvenierladen (!) gings ein Stueck am See entlang zum Futarasan-Schrein, klein aber fein. Danach die ganzen Serpentinen wieder nunter und das Schreingebiet von Nikko besichtigt, dort gibts 3 Schreinanlagen eine toller als die andere. Reichlich verziert und toll bemalt, das ganz in mitten majestaetischen Zedernwaldes, toll toll toll! 🙂

Als wir aus dem Schreingebiet wieder in Richtung Zentrum liefen, war da grad ein tolles Fest im Gange. Mehrere Gruppen in japanischen Trachten zogen und schoben toll geschmueckte Holzwagen herum, in dem Kinder volkstuemliche Musik spielten. Das ganze hatte was von Maennertag, nur eben auf japanisch und mit Frauen und Kindern.

Am Abend zurueck in Tokyo gabs nen japanesestyle Burger und wir haben noch ein paar tolle Nachtimpressionen festgehalten.

Heut morgen gings zeitig los, Ziel war die Gegend um Hakone, welche einen tollen Ausblick auf den Mt. Fuji bieten sollte (wenn man denn Sicht hat). Da die Wettervorhersage fuer heut nicht sooo schlecht war sind wir also mit Schinkansen, Bummelzug, Cablecar und Seilbahn da irgendwo in die Gegend der giftigen Schwefeldaempfe gefahren.

Nach ueber 2 Stunden reisen sahen wir dann in Richtung Fuji, richtig, nix. 🙁 Okay, nach etwas genauerem hinsehn liess sich dann doch der Gipfel des Bergs ausmachen, ob die 2-3 Fotos das belegen koennen muss wohl Photoshop zeigen 😉

In der Gegend da stank es recht uebel, da dort an allen Ecken heisser Schwefeldampf aus der Erde trat. Also haben wir uns einen Weg gesucht, welcher nicht komplett gesperrt war (wegen Gasalarm oder Erdrutsch oder so) und sind auf den ueber 1400m Meter hohen Mt. Komagatake gelaufen. Cooool! Ausser 2 Grueppchen Japanern haben wir auch keinen anderen zu Gesicht bekommen da, scheinbar haben sich alle anderen von diesen vielen (vielen!!!) Warnschildern beeindrucken lassen… Pffft, Weicheier 😀 Die Sicht auf dem Berg war noch schlechter als wie unten an der Seilbahnstation, da der Berg toll zugewuchert war.

Als wir dann wieder „unten“ waren sind wir mit der Seilbahn weiter mach Togendai und von da mit einem tollen, tollen Segelschiff mit Dieselmotor quer ueber den See nach Hakonemachi. An Board gabs nen Kaffee und irgendeinen komischen, aber gutschmeckenden Melonen-„Fertigkuchen“.

Durch eine tolle Zedernwald-(ehem.) Handelstrassen-Allee wandernd, welcher da wohl schon 300 Jahre so da steht, sind wir dann nach Moto-Hakone und von da aus mit Serpentinen-Bus und Kodama-Superexpress wieder heim nach Tokyo.

Dort haben wir uns dann mal wieder getrennt. Maik wollte tolle Nachtfotos in der Bay-Area und in Shinjuku machen, bei ersterem hatte er wohl Erfolg, in Shinjuku waren zuviele Menschen unterwegs um das Stativ vernuenftig zu platzieren. Ich bin erneut (das Capsule war auch da) nach dem Stadtteil Akihabara in die „Electric City“. Dort gibts jede Menge toller Shops voller Elektronik-Kram, Computer, Handys, CD & DVDs. Und alle sind toll beleuchtet. Klasse! Bin da bisschen rumgepilgert, hab fuer etwa 5 Euro ne Speicherkarte fuer die DigiCam gekauft und dann auch ins Ryokan, wo Maik spaeter auch eintraf.

Letzte Kommentare
  • sebastian: Danke Maik. André hat ja nur Deutsch probiert… Bei schottischen Schafen kaum verwunderlich das da...
  • sebastian: 😈 vielleicht? 😉 (der tag ist ‚:twisted:‘)
  • vilmchen: ich weiß, wer der verantwortlche für das „hin und her“ war…. mist. gibt keinen smiley für...
  • vilmchen: hahahahah. chi chi. treffer!
  • sebastian: Danke, Maik. 322 Einwohner? Die hatten doch nur die eine Straße und den schicken Platz halt…
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