So, der Tag war eigentlich recht unspektakulaer. Nach dem Fruehstueck gings ganz entspannt via Taxi zu Airport und von da mit 1 Stunde Flugzeit direkt nach Siem Reap.

Aufgrund der Temperaturen haben wir dann nix mehr weiter gemacht den Tag, irgendwie waren wir doch etwas fertig. Also den Wirlpool auf dem Dach unseres Hotels besetzt und spaeter dann die Bar auf dem Dach 😉 Ahja, tolles Hotel, Soria Moria, echt schoen gewesen. Abendessen war dann eigentlich im Butterfly-Garden geplant, sone Art Schmetterlingshaus mit drinne essen. Dummerweise waren nur keine Schmetterlinge da, die haben naemlich grad das Netz ueber dem Restaurant gewechselt und die Dinger waren Awaygebutterflyt 🙁 Naja, Essen gabs trotzdem, ich hatte Pomelo-Salat mit Chicken, Ruediger irgendwelchen Fisch. Um 2130 wie tot ins Bett gefallen…

waterbuffalo So, heut ging’s mit der selben Bude wie gestern ins Mekong Delta. Etwas eher, 7.30, wurden wir abgeholt und 5 Minuten spĂ€ter wieder fallen gelassen. Am Hafen. Von da aus ging es mit dem Boot gut 3 Stunden gen SĂŒdosten, immer schön auf dem Mekong und seinen KanĂ€len entlang. Unsere Gruppe bestand aus etwa 16 Leuten, plus unserem Guide. Da Ruediger und ich die ersten auf dem Boot waren hatten wir uns auch gleich mal die schönen PlĂ€tze an der frischen Luft gesichert. Unseren ersten Stop haben wir dann an einer wunderbaren Insel im Delta gemacht wo wir SĂŒĂŸigkeiten probieren (und kaufen) konnten. Highlight war da, neben dem Reiswein, der Schlangenwein. Quasi auch Reiswein, aber mit kaputter Schlange drin. Egal, ein Fingerhutgrosses Glas gab’s zum probieren. Als aus dem Glaszylinder mit der Flasche dann noch nen toter Vogel (Amsel oder so Ă€hnlich) gezogen wurde hat der ein oder andere sein schnelles „Ja“ zum gratis Schnappes doch bereut, naja. Lecker war anders.

Weiter ging’s nach kurzem Fußmarsch via Kanu durch die KanĂ€le der BambuswĂ€lder. Schön. Weiter mit einem anderen Boot dann in Richtung Lunch. Dort gab’s Essen nach Wahl, Nudeln mit MeeresfrĂŒchten war unsere. Dazu 2 Tiger und dann sind wir da noch etwas in der Gegend rummarschiert. Fahrrad hĂ€tt’s auch gegeben, aber warm und mit nem Bier da rumkurven war doof. Dann haben wir uns noch eine tolle Kokosmanufaktur angeschaut und sind mit dem Bus nach Can Tho.

FĂŒr knapp 5 Dollar Aufpreis haben wir uns dann da ein Zimmer mit Klimaanlage gegoennt und sind noch ne Runde durch die Stadt gelaufen. Ruediger hat abends dann Schlange gefuttert, ich hab mich fĂŒr Chicken entschieden.

Am nĂ€chsten Tag ging es frĂŒh morgens via Boot auf den „floating market“, halt ganz viele Schiffchen auf dem Mekong, welche Obst und GemĂŒse verkaufen. Eigentlich fĂŒr die Bevölkerung da gedacht, gab’s natĂŒrlich auch die, die von den Touris profitieren wollen. Also gegen 8.30 das erste Tiger mit einem netten Ami auf dem Dach unseres Bootes geschlĂŒrft. Seine, wie auch unsere Meinung: „Hey, it’s vacation“ 🙂

Weiter dann noch zu einer Reisbude und dann (sehr nervige) 4 Stunden mit dem Bus wieder nach Saigon. Den Abend haben wir im Rooftopgarden auf dem Rex-Hotel in Saigon verbracht. Schön, aber auch recht teuer (Bier war fast 3 Euro). Egal, schöner Blick und ein netter ausklang unserer Zeit hier in Saigon.

Morgen geht’s nach Siem Reap.

PS: Sorry, das ich hinterher hÀng, kaum Zeit und Ruediger kann/will nich schreiben.

Heute sind wir mit Deltatours in Richtung des Cao Dai Tempels unterwegs, anschliessend geht es dann noch zu den Vietcong-Tunneln in Cu Chi.

Morgens um 8:30 Uhr wurden wir vom Hotel abgeholt und es ging im klimatisierten Bus in Richtung des Gruendungstempels des Caodaismus, einer in Vietnam „erfundenen“ Religion. In Ruedigers Reisefuehrer wird das Ganze als Religion von Disneyland bezeichnet, wenn man sich die Tempel anschaut (siehe Bilder auf Wikipedia) weiss man auch warum: rosa und hellblau, dazu noch viele andere bunte Farben, halt alles passend zur vietnamesischen Kultur (bunt & blinkend). Wir haben da die Mittagsmesse angeschaut, naja…

Anschliessend gings zum essen in ein kleines Restaurant direkt an der strasse und von dort aus weiter nach Cu Chi. Die Tunnel dort sind weitestgehend noch „original“, der andere Besichtigungsort ist etwas modifiziert worden, damit auch der dicke Ami mal durch sonen Tunnel bequem gehen kann. Wir waren bei den normalen und nach einigem Blahblah, interessanten Vorfuehrungen von irgendwelchen Fallen (Fallgruben, Nagelbretter etc) was der Vietcong so gegen den Feind eingesetzt hat gings erst noch einmal zur Schiessanlage. Dort konnte, wer wollte, mit allen moeglichen Waffen geschossen werden. Der Preis von 26000 VnD/Schuss, gut 1 Euro, hat uns aber nicht mal ueberlegen lassen. Dann konnten wir endlich in einen der Tunnel rein. das stueck war 100m lang und hatte aller 25m einen „Notausgang“. natuerlich haben wir nicht vorher abgebrochen und so werden wir wohl jetzt noch einige Tage mit der Erinnerung an die Tunnel leben muessen. 100m gebuecktes laufen bzw. im „Entengang“ sind immernoch zu merken. Zwischeneitlich wars 1700 und wir sind heim Richtung Saigon.

1 Bier im Restaurant gleich um die Ecke und dann erstmal duschen. Die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit machen einem dann doch etwas zu schaffen. Anschliessend waren wir noch in einem japanischen Restaurant Sushi futtern. Lecker 😀

Morgen gehts dann 0715 Uhr ins Mekongdelta…

So, heute haben wir erstmal ganz entspannt bis 8 Uhr geschlafen. Nach dem Fruehstueck (Sandwiches im Hotel) sind wir dann auch gleich mal in Richtung Travel Agency, um einen Trip zu den Tunneln von Cu Chi zu buchen/machen. Leider waren wir schon zu spaet, start fuer solche Touren ist immer 0800. Mist. Naja. So haben wir uns fuer morgen zur Tour angemeldet, sind also den ganzen Tag dann unterwegs. Kostenpunkt: 6$. Natuerlich pro Person. Da wir schonmal da waren haben wir auch noch fuer die beiden anschliessenden Tage eine Tour durchs Delta mit Boot, Kanu und 1000 tollen Sightseeings gebucht. 2 Tage, 35$…

Nach dieser anstrengenden Tortour sind wir dann im Touri-Viertel in ein Strassencafe und haben uns da die Verkehrsteilnehmer bei jeweils 3 Tiger genauer angeschaut. Lustig, besser wie Fernsehen. 🙂 Die Touristennaehe hat man auch gleich mal zu spueren bekommen… Beautiful Sunglasses und tolle echte Ledertaeschen wollten an den Mann gebracht werden. Regelmaessiges Kopfschuetteln und ignorieren hat aber gut geholfen. Da es ja noch nach Kambodia gehen soll… den Lonely Planet dafuer hab ich jetzt auch. Natuerich als Original(kopie) 😉

Im Anschluss sind wir noch durch diverse eher aermliche Viertel marschiert. so richtig hatten wir auch kein Ziel, Saigon hat nicht soooo viele Sehenswuerdigkeiten zu bieten. Zu Mittag gabs Nudelsueppchen fuer mich, Springrolls fuer Ruediger.

Heut Abend gehts dann nochmal in die City…

saigon Hallo zusammen.

Heut morgen sind wir dann mal in Saigon gelandet. Der Flug war soweit in Ordnung, lediglich das defekte Entertainment-System war etwas doof. Fast 12 Stunden Flug ohne Musik/Film etc. nerven dann doch etwas. Kurzzeitig war zwar mal der Bildschirm an, aber dann ist das Ding wohl komplett abgestĂŒrzt, naja… Ohne gefragt zu werden haben wir die Unannehmlichkeiten natĂŒrlich entschuldigt. DafĂŒr war ja auch das Essen lecker und nach zĂŒgiger Zollabfertigung hat uns dann sonen Ă€lterer Herr auch gleich zum Hotel gefahren. Als wir da waren haben wir gleich mal die nĂ€chste Lektion gelernt… vorher den Preis festmachen. So haben wir in dem ollen KIA halt soviel bezahlt als hĂ€tten wir nen Pick-Up-Service vom Hotel gehabt (20$). Naja.

Nach dem problemlosen Check in im Hotel (wir haben das selbe Zimmer wie Ruediger vor 1 Jahr schon hatte) sind wir dann erst mal etwas quer Feld durch die City marschiert. Neben dem Re-Unification-Palast und Notre Dame sind wir dann auch gleich erst mal ins Kriegsopfermuseum gegangen, dort kann man sich jede Menge Technik aus Zeiten des Kriegs anschauen und, was noch interessanter war, auch viele Fotos und Dokumente aus der Zeit. Vor allem de Geschichten um die Fotos waren sehr interessant. so ein Besuch eines Museums wir aber, aufgrund der (teilweise) heftigen Bilder und der gefĂŒhlten 40 Grad dann doch etwas anstrengend, also sind wir erstmal auf die Suche nach etwas Ess- und Trinkbaren gegangen.

3 Straßen weiter, tadaaa, ein Lotteria 😀 Hab keinen Cheeseburger auf der Karte gefunden, also nen anderen genommen, war auch okay. Zwischenzeitlich fings aber mal an zu regnen und wir haben vom klimatisierten Restaurant aus den Kreisverkehr und die vielen Kaputten Mopedfahrer beobachtet. Glaub da muss ich noch mal nen extra Beitrag zu verfassen, das is echt zu heftig…

Im Anschluss ging’s via Taxi ins Chinaviertel, wo wir uns 4-5 Tempel(chen) angeschaut haben. Die Dinger waren zwar etwas unscheinbar aber trotzdem recht interessant. Das tolle an dem Viertel da war auch, das uns da irgendwie jeder bestaunt hat. Touristen scheinen in dieser Gegend wohl eher die Ausnahme zu sein, wir haben auch keine anderen da gesehen. In einem Straßenrestaurant haben wir uns dann erst einmal ein gutes Tiger-Bier gegönnt. Sehr gut. Um unseren Tisch standen dann erst einmal 2-3 junge Frauen herum, die nur darauf warteten das wir ausgetrunken haben um uns das nĂ€chste Bierchen trinken zu können. Am Anfang etwas komisch, wenn permanent jemand hinter einem steht und so quasi auf die finger schaut, irgendwann ignoriert man das aber alles und lĂ€sst sich’s gut gehen. 🙂 Ich hatte zwischenrein Hunger, also noch nen lecker  HĂŒhnersĂŒppchen genascht. 2 weitere Bier spĂ€ter sind wir dann erst mal weiter.

Im Zickzack durch die Straßen, irgendwie immer die Mopedfahrer im Augenwinkel, sind wir so ins Hotel zurĂŒck. Nach einer kleinen Dusche ging’s noch zu Pizza-Hut um Abendessen und dann ins Bett. Der Schlaf im Flieger war dann doch nicht so erholsam und zig Kilometer bei dieser drĂŒckenden Hitze zu laufen schafft auch.

Letzte Kommentare
  • sebastian: Danke Maik. AndrĂ© hat ja nur Deutsch probiert… Bei schottischen Schafen kaum verwunderlich das da...
  • sebastian: 😈 vielleicht? 😉 (der tag ist ‚:twisted:‘)
  • vilmchen: ich weiß, wer der verantwortlche fĂŒr das „hin und her“ war…. mist. gibt keinen smiley fĂŒr...
  • vilmchen: hahahahah. chi chi. treffer!
  • sebastian: Danke, Maik. 322 Einwohner? Die hatten doch nur die eine Straße und den schicken Platz halt…
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