Nach 3 Wochen Regenwetter in Glasgow ging es am Samstag den 5. September mit dem Bus nach Edinburgh, wo ich mich um 13.15 Uhr mit Maik auf dem Flughafen treffen wollte. Leider war die Anbindung nicht so dolle in Edinburgh, musste erst mal nen Kilometer mit dem Gepäck vom zentralen Busbahnhof zum Airport-Link marschieren und mit ner halben Stunde Verspätung hab ich dann den Herrn Maik in Schottland Willkommen geheißen.

Zuerst sind wir mit dem Wagen in die City, eine Unterkunft und etwas zu futtern musste ja noch gefunden werden. Zu futtern gab es (typisch schottisch) Pizza bzw. Burger, dazu Tennent’s bzw. Cola. Anschließend sind wir in die Touristeninfo, wo wir ein B&B gebucht haben. Die Butze war so lala, Double-Room, Dusche/WC übern Flur (aber private, die Tür lies sich zubohren 😉 ). Für 2 Nächte sollte das jetzt unsere Bleibe sein und nachdem Maik sich für die Bettdecke entschieden hatte musste ich mit der Pferdedecke da auskommen. Zuerst ging’s aber nochmal zu Fuß in die City. Maik wollte auch mal noch etwas Alkohol konsumieren. Zu Fuß vom B&B brauchten wir etwa ne halbe Stunde in die Stadt und dann haben wir (glaub) 4 Pubs unsicher gemacht und uns an diversen Biersorten versucht. Merke: Nicht alles was „best“ heißt ist auch best. 😉

SCO6Gut ausgeschlafen ging’s am Sonntag nach einem ganz guten Frühstück erst mal in Richtung des Edinburgh Castle. Die Burg ist recht groß und weite Teile der Ausstellung beschäftigen sich mit irgendwelchen schottischen Regimentern und ihrem “Schaffen” in allen Teilen des Commonwealth sowie während diverser Kriege. Nebenbei waren auf dem Gelände Aufbau- (Feuerwerk) und Abbauarbeiten (Military Tattoo-Tribünen), da das Edinburgh International Festival an diesem Wochenende zu Ende ging. Das War-Memorial und eine Ausstellung zum Thema “Gefängnisse und ihre Insassen” waren sehr interessant.

Anschließend haben wir uns in Richtung eines Restaurants aufgemacht, war ja bereits Mittagszeit. Dort kam dann auch zufällig der Schmitti vorbei geschlendert, hatte eben seinen Kram im Hostel fallen lassen.

Von nun an ging es also zu dritt weiter.

Als nächstes sind wir noch einmal zur Touristeninfo, wo wir uns eine Straßenkarte gekauft haben und uns über eine nächtliche Führung durch die Unterstadt von Edinburgh schlau gemach haben. Danach sind wir zurück zum B&B und sind mit dem Auto zum Holyrood-Park, wo wir 2 Hügel erklommen haben und einen absolut tollen Blick über die Stadt hatten. “Arthur’s Seat” selbst haben wir aber nicht erstürmt. Diese erste kleine Wandertour hatte uns dann doch wieder etwas hungrig gemacht und da um 9pm ein großartiges Feuerwerk angekündigt war sind wir wieder heim.

SCO5

SCO2In der City waren dann bereits 1000 Leute unterwegs und standen rund um die Festung und warteten auf den Beginn des Feuerwerks. Untermalt mit Musik von Händel ging das Spektakel knapp 1 Stunde und war sehr imposant. Der kurz einsetzende Sprühregen war nicht wirklich störend.

Der krönende Abschluss des Tages war dann eine eineinhalbstündige Führung (Terror-Tour) durch das nächtliche Edinburgh mit Geschichten über Hexen, Pest und Geister. War eher so lala… die 10 Pfund war’s dann doch nicht wirklich wert, selbst der kostenfreie Vodka am Ende war nicht so der Bringer.

Bett.

Hier übrigens noch eine Karte unserer gesamten Rundreise.

to be continued…

3 Kommentare zu „Schottland-Rundreise: Teil 1“

  • Maik:

    Ich als Mitreißender möchte dieses Bericht hiermit bestätigen, bis auf den krönenden Abschluß das war ja wohl absoluter Dreck und eine Touristenabzocke. Da simmer ja mal mitten rein in die Touristenfalle. 10Pfund für blödes Blabla und nix zu sehen! Jaja, der totale Terror eben. 😮

  • So mitreißend warst du ja nun auch nich… 😛

  • vilmchen:

    hahahahah. chi chi. treffer!

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Letzte Kommentare
  • sebastian: Danke Maik. André hat ja nur Deutsch probiert… Bei schottischen Schafen kaum verwunderlich das da...
  • sebastian: 😈 vielleicht? 😉 (der tag ist ‚:twisted:‘)
  • vilmchen: ich weiß, wer der verantwortlche für das „hin und her“ war…. mist. gibt keinen smiley für...
  • vilmchen: hahahahah. chi chi. treffer!
  • sebastian: Danke, Maik. 322 Einwohner? Die hatten doch nur die eine Straße und den schicken Platz halt…
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