Heut morgen gings zeitig los, Ziel war die Gegend um Hakone, welche einen tollen Ausblick auf den Mt. Fuji bieten sollte (wenn man denn Sicht hat). Da die Wettervorhersage fuer heut nicht sooo schlecht war sind wir also mit Schinkansen, Bummelzug, Cablecar und Seilbahn da irgendwo in die Gegend der giftigen Schwefeldaempfe gefahren.

Nach ueber 2 Stunden reisen sahen wir dann in Richtung Fuji, richtig, nix. 🙁 Okay, nach etwas genauerem hinsehn liess sich dann doch der Gipfel des Bergs ausmachen, ob die 2-3 Fotos das belegen koennen muss wohl Photoshop zeigen 😉

In der Gegend da stank es recht uebel, da dort an allen Ecken heisser Schwefeldampf aus der Erde trat. Also haben wir uns einen Weg gesucht, welcher nicht komplett gesperrt war (wegen Gasalarm oder Erdrutsch oder so) und sind auf den ueber 1400m Meter hohen Mt. Komagatake gelaufen. Cooool! Ausser 2 Grueppchen Japanern haben wir auch keinen anderen zu Gesicht bekommen da, scheinbar haben sich alle anderen von diesen vielen (vielen!!!) Warnschildern beeindrucken lassen… Pffft, Weicheier 😀 Die Sicht auf dem Berg war noch schlechter als wie unten an der Seilbahnstation, da der Berg toll zugewuchert war.

Als wir dann wieder „unten“ waren sind wir mit der Seilbahn weiter mach Togendai und von da mit einem tollen, tollen Segelschiff mit Dieselmotor quer ueber den See nach Hakonemachi. An Board gabs nen Kaffee und irgendeinen komischen, aber gutschmeckenden Melonen-„Fertigkuchen“.

Durch eine tolle Zedernwald-(ehem.) Handelstrassen-Allee wandernd, welcher da wohl schon 300 Jahre so da steht, sind wir dann nach Moto-Hakone und von da aus mit Serpentinen-Bus und Kodama-Superexpress wieder heim nach Tokyo.

Dort haben wir uns dann mal wieder getrennt. Maik wollte tolle Nachtfotos in der Bay-Area und in Shinjuku machen, bei ersterem hatte er wohl Erfolg, in Shinjuku waren zuviele Menschen unterwegs um das Stativ vernuenftig zu platzieren. Ich bin erneut (das Capsule war auch da) nach dem Stadtteil Akihabara in die „Electric City“. Dort gibts jede Menge toller Shops voller Elektronik-Kram, Computer, Handys, CD & DVDs. Und alle sind toll beleuchtet. Klasse! Bin da bisschen rumgepilgert, hab fuer etwa 5 Euro ne Speicherkarte fuer die DigiCam gekauft und dann auch ins Ryokan, wo Maik spaeter auch eintraf.

3 Kommentare zu „Tag 18 – Hakone“

  • Rüdiger:

    Das ist echt vorbildlich, zwei BW- Soldaten a.D. lassen sich auch ohne ABC- Ausrüstung nicht von chem. Kampfstoffen aufhalten. Weiter so!!!!!

  • Maik:

    Genau! Und am Ende hab ich auf dem Berg noch mit`n Spaten ne Grube ausgehoben. 😀

    Uebrigens der Ausblick von der BayArea auf die Skyline von Tokyo und die Rainbow-Bridge war phantastisch!!!!!!!!

  • vilmchen:

    Wenn man sich die Bilder von diesem Akiharabarber ankuckt: oahh, augenkrebs!

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Letzte Kommentare
  • sebastian: Danke Maik. André hat ja nur Deutsch probiert… Bei schottischen Schafen kaum verwunderlich das da...
  • sebastian: 😈 vielleicht? 😉 (der tag ist ‚:twisted:‘)
  • vilmchen: ich weiß, wer der verantwortlche für das „hin und her“ war…. mist. gibt keinen smiley für...
  • vilmchen: hahahahah. chi chi. treffer!
  • sebastian: Danke, Maik. 322 Einwohner? Die hatten doch nur die eine Straße und den schicken Platz halt…
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