Soderle, heut hatte es sich ausgregnet und ab gings zum Bahnhof und rein in den Shinkansen-Hikari Superexpress, der uns mit geschaetzten 233 km/h in 3:40h nach Tokio brachte. Dort standen wir erstmal etwas ratlos auf dem Bahnhof rum, da unsere Versuche eine Unterkunft in Vorhinein klaeglich gescheitert waren, brauchten wir erst mal ein Dach uebern Kopf. Also ab zum Tourism Information Center, die netten Damen vom Amt haben uns binnen von 60min, dann doch eine Unterkunft besorgt, zwar nich am Stueck aber immerhin. Wir haben jetzt fuer Fr bis So 2 Naechte in nem Ryokan und dann nochmal Mo bis Fr in Selbigen, dazwischen werden wir wohl in einem der beruehmten Kapselhotels uebernachten.

Nach dem Finden einer Unterkunft konnten wir erstmal etwas Tokio erkunden, wir sind durch den schicken Stadtteil Ginza gelatscht, welcher mit der 5th Avenue in New York zu vergleichen ist. Es stand natuerlich auch gleich mal nen fetter Royce-Rolls um die Ecke, sonst ueberall Hochhaeuser tollster Bauart, bunte Werbebanner und an jeder Strassenecke nen riesiger Bildschirm mit Werbung. Alles ziemlich cool. Mit dem Eintreffen der Dunkelheit haben wir uns auf den Weg zu unserem Ryokan gemacht, welches 20min von Tokio Hauptbahnhof im Nordosten der Stadt liegt. Der Stadtteil is recht gemuetlich mit ohne Hochhaeuser und lauter kleinen Mini-Laedchen die alles Moeglich und Unmoegliche zu Essen Verkaufen. Unsere Ryokan is ganz modern mit nem netten englisch (!) sprechenden Besitzer, unser Zimmer ist japanisch mit Tatami-Matten und auf dem Boden schlafen und so. Nur leider ist der Toilettendeckel diesmal nicht beheizt! Nach Einchecken und Duschen gings mal wieder auf Nahrungssuche, der Stadtplan verriet uns ein Sushi Restaurant um die Ecke. Dat war aber voll. Wir sind dann in nen Laden namens „Konaya“ und es gab wieder lecker „Okonomiyaki“ nur diesmal ohne Nudeln, nur Ei, Salat und Zutat (Maik: Shrimps, Sebastian: Schinken und Kaese), das ganze wurde dann auf der im Tresen eingelassenen Herdplatte gebraten. Waehrend es brut, haben wir mitbekommen in was fuer ne Spelunke wir ueberhaupt gelandet waren, sah irgendwie aus wie seit 30 Jahren nich mehr aufgeraeumt und geputzt, alles etwas keimig aber dadurch hatte es einen urigen Charakter. 😀 Kurzum, Essen war lecker, Bier auch und dann aber schnell raus da. 🙂

Da uns dann der Sinn nach Unterhaltung stand, haben wir uns in der lokalen „Was geht ab“- Broschuere ueber das Abendprogramm informiert. Ein Club namens „Womb“ lies uns aufhorchen, da er mit Techno und House Musike lockte. Das ganze unter dem Motto „Cocoon morphs Tokyo“, ja genau mit Cocoon ist der Cocoon Club in Frankfurt gemeint.

Fuer 4000Yen wurde uns Einlass gewaehrt, witzigerweise wurde die Party von der Lufthansa co-gesponsert, da waere ich ja vielleicht mit meinen Konzernausweis billiger reingekommen 😉 . Ach ja es gab auch noch nen Ticket nach Frankfurt zu gewinnen. 😉 Das waere die Moeglichkeit gewesen sicher nach hause zu kommen.

Kurzum der Club war toll, die Beats super klasse. Hiermit sei fuer jeden Tokyo Besucher dieser Club empfohlen! Gegen 4 Uhr Morgens sind wir raus, haben noch nen Kaffee genascht und mit der ersten Bahn des Tages zu unserem Ryokan zurueck. Mit dem Aufgehen der samstaeglichen Sonne, war der Freitag fuer uns vorbei.

2 Kommentare zu „Tag 14 – Tokyo“

  • Joa, das Womb war echt toll. Mir war der Club auch von diversen Mixes (blah blub Live @ Womb Tokyo) vom Namen her ein Begriff. Coole Sache, coole Mukke. Mal schauen obs da irgendwo Mitschnitte zu finden gibt 😀

  • Scholle:

    Ja, doch, sehe grad den Flyer: auch Andre Galuzzi mit am Start – das Etablisement scheint Gesicht zu haben.

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Letzte Kommentare
  • sebastian: Danke Maik. André hat ja nur Deutsch probiert… Bei schottischen Schafen kaum verwunderlich das da...
  • sebastian: 😈 vielleicht? 😉 (der tag ist ‚:twisted:‘)
  • vilmchen: ich weiß, wer der verantwortlche für das „hin und her“ war…. mist. gibt keinen smiley für...
  • vilmchen: hahahahah. chi chi. treffer!
  • sebastian: Danke, Maik. 322 Einwohner? Die hatten doch nur die eine Straße und den schicken Platz halt…
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